Bussen und so in Vietnam

Hmm. Was hat mich da eigentlich geritten? Also eigentlich wollte ich ja kein Nachtbus mehr, weil immer irgendwelche Sachen weg und oder man findet ja doch nicht den Schlaf den man gerne hätte..

Nun hatte ich in Mui Ne zwar eigentlich einen Bus mit normalen Sitzen gebucht, allerdings dann doch einen Sleeperbus bekommen (wenn auch mitten am Tag..).

Auch spannend mit meinen beiden Rucksäcken auf ein Mototaxi. Hui ich weiß schon warum ich das bisher vermieden hab. Aber der Typ meinte der Busfahrer sei sauer und wollte mich die 500 bis 1000 Meter ( but is 500 meters! But is one Kilometer!) partout nicht laufen lassen. Am Ende waren es zum Glück zumindest nicht viel mehr als die 500 Meter.. Weil ist schon wacklig so mit dem Rucksack.

Ehm ja zurück zum Bus. Der Sleeperbus, war bis auf die Tatsache, dass er ein fahrender Kühlschrank war, und ich nach fast 8 Wochen Asien immer noch vergesse mir was langes griffbereit einzupacken, eigentlich ne ziemlich feine Sache. Eigenes Bett und verglichen mit den Thailand und Cambodia Bussen echter Luxus. Über den Film der komplett von einer Person synchronisiert war, rede ich mal nicht.. Ich hatte ja Musik 😉
Ja also danach dachte ich jedenfalls, da Bus immer nur halb so teuer wie Zug, könnte ich das ja machen.. So mit richtiger Kleidung und so.

Also von Nah Trang nach Hoi An mit dem Nachtbus. Jah also erstmal.. Die unteren Betten sind wärmer als die oberen.. Und man hat Platz seinen Rucksack auf den Boden zu stellen.. Jah. Achja.. Anfangs fragte ich mich noch warum das Ding Open Tour heißt. Als wir dann nach 4 Stunden Grade mal 90 km gekommen waren, wusste ich die Antwort. Ständig wird gehalten und Taschen ausgeladen und umgeladen und Hausrat und Früchte und Möbel und alles was man sich so vorstellen kann wird irgendwie in den Bus gepackt. Achja und der Boden im hinteren Bereich wird als zusätzliche Liegefläche vermietet. Je länger die Nacht geht desto mehr Menschen liegen da so in den Gängen. Hm ja so lieg ich dann auch ziemlich eng mit zwei Vietnamesen. So viel Luxus ist das jetzt nicht mehr…

Da ich die Nacht vorher nicht so viel Schlaf hatte dank Bauchaua und Schwindel und son Mist, Schlaf ich aber trotzdem überraschend viel, und dass es 12 Stunden quasi keine wirklichen Pinkelpausen gibt.. Naja das ist halt so. Und irgendwann ist ja jede Nacht vorbei.

Hoi An ist hübsch. Aber gezwungen werden sich ein Zimmer zu teilen.. Hm. Naja. Trägt irgendwie weiter zu meinem etwas unsicheren Vietnam Bild bei.
Naja Zimmer teilen stellt sich dann aber doch als ganz spaßig heraus und endet damit, dass ich heute mal wieder viel zu früh aufgestanden bin um weiter zu kommen. Warum ist Hanoi eigentlich noch so verdammt weit ?!

Naja 5 Stunden Bus nach Hue gehen fix vorbei (Hmm hier merkt man auch dass ich schon ne Weile unterwegs bin.. 5 Stunden sind für mich inzwischen ‚kurz‘). Der Plan abends direkt mit dem Nachtbus weitere 14 Stunden nach Hanoi zu fahren löst sich aber unterwegs irgendwie in Luft auf ein paar Sachen kann man in Hue ja doch anschauen.

Puh beim aussteigen geht mir Vietnam dann aber doch wieder mächtig auf den Geist. Ich komm nicht mal zu meinem Rucksack durch und werde von fünf Hoteltaximotofahrern gleichzeitig belabert.. Naja ein paar Vietnamesen kennen mich jetzt halt auch pissig. Lach.

Von meiner neuen Zimmer- und Reisebuddy lass ich mich zu einer Citytour und irgendwelchen Tempeln und Pagodas bequatschen. Es hat ja auch nur 40 grad.
Tja leider sind wir ziemlich spät dran, so dass uns Motorräder zu der Gruppe, die schon mit der Tour unterwegs ist, bringen sollen.

Diesmal hab ich zwar keinen großen Rucksack aber dafür sind’s auch mehr als 500-1000 Meter. Hupe an und los geht’s rechts überholen, links überholen auf der anderen Seite fahren. Die ersten 5 Minuten hab ich abwechselnd Angst das ich runterfalle oder wir einen Crash haben.. Dann irgendwann so nach 10 Minuten fängt das ganze aber irgendwie an Spaß zu machen, okay Bus überholen mit Gegenverkehr ist immer noch mit Luft anhalten verbunden, aber sonst..

Und dann biegen wir von den befahrenen Straßen ab. Auf einen hm, sagen wir mal Weg dazu. Ein Tourbus kann hier jedenfalls definitiv nicht fahren. Diese Erkenntnis teile ich B. auch mit.. Komisch auch wenn mir Gedanken von ausgeraubt und vergewaltigt werden in den Kopf kommen, so richtig beunruhigt bin ich nicht.. Irgendwie ist der Gedanke, dass ich größer als der kleine Motorradfahrer bin beruhigend. Bamm. Schlagloch. ‚Hey please don’t kill us..‘ Er lacht. Und fährt mit gleicher Geschwindigkeit weiter. Ach und siehe da.. Da ist son Tempel Ding und ein Tourbus.. Oh achja und ich lebe noch. Glück gehabt.

Ja also die Tour war mal wieder für den Arsch und die Motofahrt irgendwie das echte Highlight.

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