Good Morning New York City

First Night well passed.. Okay zwischen durch über eigenwilliges Diskolight unserer Deckenbeleuchtung gewundert, aber alles in allem ziemlich erholsam.

8 Uhr aufstehen war geplant, 6 a.m war aber auch okay. Und die ganzen anderen very young people waren da auch noch nicht wach. Also freie Badezimmer für uns.

Statt um 8 aufzustehen konnten wir so um 8 schon beim Frühstück sitzen..

BROADWAY BAGEL*


(*rechts unten..)

Wie gut unsere Pläne funktionieren merkten wir als der Wecker beim Frühstück klingelte. Für 4 Dollar gabs einen (normal amigroßen aber europäisch) megagroßen Plain Bagel mit Cream Cheese und Coffee. Nach dem kleinen Frühstück war zumindest ich ziemlich voll, während Sarah schon wieder überlegt hat was wir zu Mittag essen könnten..

Dann gings aber los straight zum Times Square, und der ist auch morgens umziemlich impressive. Und by the way genau wie man es aus den Filmen kennt, nur besser.

Ziemlich viele Ohs und Ahs später stolperten wir dann in irgendeine Richtung los. Aber auch wenn der Times Square wirklich wow ist, auch so früh am Morgen, die Läden sind zu 90% geschlossen. Es blieb uns also nichts anderes übrig als uns erstmal nur die Nasen platt zu drücken.

Zum Beispiel am Toys’R’Us. Maaan, die haben da ein fucking RIESENRAD drin !! Ich mein ein Riesenrad in einem Haus?! War also klar, da müssen wir später rein. Unbedingt.

Erstmal stand aber zur Zeitüberbrückung der erste Chai Latte bei Starbucks auf dem Plan. Ja wirklich! Zur Zeitüberbrückung.. ich mein was sollten wir denn auch machen so mitten auf dem geschlossenen Times Square, mit all den Touri- Fängern?

Hey, where are you from? Wann a do a bustour?? All sights included! 

Also Starbucks finden (ja, okay ist hier jetzt nicht so schwer..) und BAAAMM. Der ist ja sooo groß. Unvorstellbar wirklich, und es gibt T-Shirts in Kaffee-Verpackung. Nice.

Dann also mit Chai und Kaffee ausgestattet wieder Richtung Toys’R’Us. Und während ich ja echt vom Riesenrad echt beeindruckt war.. es wurde noch besser: Da gibt es nicht nur Elmo und Buzz Lightyear vor der Tür und Spiderman an der Decke,

Nein da lebt ein Dinosaurier, ein riesengroßer T-REX im Toys’R’Us !!

Die spinnen die Amis.

Der Plan war dann straight weiter zum Empire State Building. Aber mit straight ist das in New York so eine Sache. So viel schon mal vorne weg 4 Stunden später waren wir dann ungefähr dort. Aber von vorne, der Plan war also zum Empire. Wege in New York sind ja zum Glück auch für Kartenlese-Legasteniker wie uns irgendwie findbar. Nichtsdestotrotz lenken einen all die anderen Dinge ganz schön ab. Also statt straight zum Empire zu gehen liefern wir erstmal dem Ausblick aufs Chrysler Building hinterher. Weil liegt ja quasi eh auf dem Weg und so..

Und da wir (also ich im Besonderen) Kartenleseverweigerer sind, sind wir da also losgestolpert und hätten fast versäumt die Public Library richtig wahrzunehmen. Mit Blick zum Himmel ist es aber auch echt ein bisschen schwer so ein kleines Gebäude wie die Library zu sehen. Echt mal!

Und würde man Karten lesen, wüsste man auch, dass die Grand Central Station auch gar nicht so weit entfernt ist…
Der Vorteil vom Karten-verweigern ist allerdings, dass man sich über schöne Gebäude erstmal so ganz unvoreingenommen freuen kann:

Oh! Schau mal! Was ist denn das Cooles?

                                                            Oh ja, keine Ahnung. Aber Wow!  

Ah, das ist die Grand Central Station..

Oh, achso..

Drinnen gabs dann natürlich viele Ohs und Ahs (also noch mehr als beim entdecken..), Highlight für mich natürlich der Apple Store, wie könnte es auch anders sein? Aber zu meine Verteidung der ist auch echt hübsch, weil auf einem Balkon und so..

Wir verirrten uns also in den Apple Store und diverse andere Läden, so unter anderem auch in einen Buchladen, der unsere Aufmerksamkeit doch eine ganze Weile in Anspruch nahm. Doch irgendwann fanden wir dann doch unseren Weg zurück Richtung Chrysler Building, und wie man sich vielleicht erinnert auch Richtung Empire State Building.. eigentlich..

Dort angekommen – also am Chrysler nicht am Empire – versuchten wir natürlich ganz Touri-like das Ding von unten, also quasi davorstehend, zu fotografieren. Kann nicht funktionieren zumindest nicht so, dass es dann auch noch gut aussieht. Aber zum Glück laufen ja auch nette New Yorker rum. Und zum Glück war ich dem einen wohl auch irgendwie symphatisch. So hat der mich also angequatscht und mir seinen favorite secret spot verraten. Und was soll ich sagen? GENIAL! Kaum Menschen, super Blick aufs Chrysler und als Extra ziemlich feine Häuser. Bitte mehr davon!!

Back on track, letztendlich kamen wir dann über die 5th Ave. dann doch noch zum eigentlichen Tagesziel. Aber so vor dem Empire State Building stehend, naja. Also irgendwie war ich enttäusch, irgendwie wirkt es aus der Ferne viel gewaltiger und beeindruckender und so..

Anyway, let’s go up.

Eigentlich hätte man es ja wissen können, Security-Check! Ähnlich wie am Flughafen Tasche röntgen, Gürtel aus, Schmuck aus. Very Nice. Natürlich hab ich gepiept, war ja sowieso klar.. Da sie meine Penny’s zum runterwerfen aber trotzdem nicht entdeckt haben, durften wir dann doch hoch. Aber so wirklich wow wars irgendwie nicht. Alles irgendwie schon mal da gewesen und gesehen  und so. Aber wir waren da. Scheint ja bei den ganzen Sights auch irgendwie das Wichtigste zu sein.

Und weil sights wichtig und so, sind wir, weil wir ja nunmal schon da waren direkt weiter zum Flatiron Building.

Naja, nicht ganz, kurz vorher hat das Sexmuseum noch unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aber ob ON nun wirklich wirkt bleibt vorerst ein ungelüftetes Geheimnis…

Ach und dann wollten wir ganz wirklich Richtung Flatiron und so.. Aber die Squirrels im Madison Park waren einfach interessanter. Sorry!

Dann aber doch Flatiron, dann 5th Ave., inkl. Eis, verwirrtem Luxusshops suchen, Schwebe-Apfel bewundern und erstem Kontakt mit dem Central Park.

Und ganz ehrlich?! Ich mag US-Officer. Nein, nicht nur weil wegen Uniform und so. Die sind echt nett! und gut gelaunt und so. Außerdem können die mit ihren Smartphones helfen Ubahnen, sorry Subways, zu finden.

Zurück im Hostel, surprise surprise, das Zimmer ist gemacht und es gibt neue Handtücher. NIcht erwartet aber freudig begrüßt. Ich muss es noch mal sagen:

 Broadway Hotel n Hostel: I LIKE
 

Leider können auch frische Handtücher und ein gemachtes Bett unsere Lebensgeister auch nicht so wirklich zurückholen, deshalb gibt’s nur noch lecker Essen beim Inder ums Eck – bzw. den Broadway runter.. (HAHA – klingt super oder ???) und einen kurzen Ausflug ins Internet der Hotel Lobby und dann wars ganz dringend Zeit* für uns zu schlafen…

Good Night !

Wie dringend notwendig das mit dem Schlafen war zeigt auch Sarahs Verhalten beim Inder:

Können wir dann auch bitte zahlen ???*

*Ja, auf deutsch!

 

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