MOMA…

Heute nicht so früh aufstehen, dann wie gehabt zum Bagel-Menschen und auch wie gehabt Ubahn Richtung Downtown. Dann über diverse Souvenir-Läden (irgendwie will ja jeder irgendwas mitgebracht bekommen..) Richtung MOMA.

Diesmal ausnahmesweise viel weniger Sicherheitschecks als erwartet, nämlich gar keine und los geht’s. Vielleicht sollte ich vorab gleich erwähnen, dass ich Museen nicht ausstehen kann. Ja ich wollte da trotzdem unbedingt rein und es könnte ja schließlich sein, dass ich eines besseren belehrt werde (was aber bis heute noch nie der Fall war..)

Über 5 Stockwerke ist da nun also alles Mögliche ausgestellt, ob das nun Kunst ist oder nicht nicht darüber könnte man sich vermutlich streiten. Ein toter Hase auf irgendeinem Gestell finde ich persönlich ja ein bisschen verstörend.

Aber vielleicht hätte man auch die Audiotour machen müssen um das zu verstehen, wer weiß. Ansonsten viele Menschen, viele Bilder ab und an kam ich auch an einem vorbei dass ich kannte..) und in der Luft hängende Skulpturen, bei denen ich mich wirklich fragte ob und wieviel Geld man mit sowas verdienen kann.. weil das kann ich auch !

Mein Lieblingsstück war ein Katalog der UDSSR, einfach weil so herrlich fehl am Platz irgendwie.

Persönliches Highligt allerdings:

Oh ich habe Sarah verloren !

Und das ganz wirklich und ohne Absicht. Ehrlich!

Die Freude währte allerdings auch nicht so lange, weil so Rolltreppen einfach auch ganz ohne Absprache ziemlich gute Treffpunkte sind.. Naja..

Also MOMA gesehen und für ganz okay befunden (achja Cindy Sherman meine neue Fotoheldin.. insofern hat sich der Besuch doch ein bisschen gelohnt.. macht ganz wunderbare abgefuckte Bilder: Anschauen!), dann das Ding auf der falschen Seite wieder verlassen und komplett die Orientierung verloren.

Danke New York immer wenn ich denke, dass ich es jetzt verstanden habe wie ich wo hinkomme machst du mich mit all deinen gleichwirkenden Hochhauswänden ganz wirr. Es hat ein bisschen gedauert und war sicher nicht der schnellste Weg zur Ubahn, hat aber trotzdem irgendwie geklappt.

Und dann gings straight mit dem Brooklyn Express nach Brooklyn. Natürlich ohne Karte oder genauen Plan was wir da eigentlich wollen. Also einfachster Weg: Symphatische Haltestelle auswählen, aussteigen und sich über seine gute Wahl freuen.

Ja Brooklyn und die Fulton Mall, die gar keine Mall sondern nur eine abgefreakte Einkaufsstraße mit Trashläden neben Markenläden ist, ein Erlebnis für sich. Mal wieder. Irgendwie fühlt man sich da als weißes Mädel so ganz generell und per se fehl am Platz. 

Und übrigens in ganz Brooklyn findet man keine Tigers. Aber das nur am Rande..

Das Highlight in Brooklyn soll ja Grimaldi’s Pizza sein, und weil wir ja so Touri-Victims sind, nehmen wir das natürlich mit. Ja Pizza ziemlich lecker und ziemlich groß. Also um ehrlich zu sein, haben wir zu zweit nicht mal eine geschafft. Hätte uns ja auch mal jemand vorher sagen können.

Wir nahmen also unsere Reste in Form einer kompletten Pizza also mit nach draußen in der Hoffnung irgendeinem Obdachlosen damit erfreuen zu können. Aber natürlich sind die grade immer irgendwo anders wenn man sie braucht.

Da mit Riesenpizza über THE BRIDGE laufen auch nicht so wirklich in Frage kam, trennten wir uns schweren Herzens davon.

Irgendwie wars inzwischen auch ziemlich kalt geworden. Okay der ganze Tag war nicht so wirklich warm, verglichen mit den 25-30° der vergangenen Tage, aber trotzdem.. bei leichtem Regen und Ekelwind über die Brücke erschien uns nicht ganz symphatisch..

Aber kneifen gilt nicht. Also in den nächsten Souvenirshop (die gibts hier ja zum Glück so häufig wie Starbucks) und wunderbar warme I Love New York – Hoodies gekauft. Niemals wollte ich son Teil haben. Aber wir hatten damit doch so ein bisschen Spaß und so..

…New York City Girls…

Brücke bei dem Wetter war naja. Aber at least we did it. Danach gabs noch ein bisschen Ubahn-Verwirrungsaction und dann aber doch irgendwann mit der richtigen Ubahn Richtung Hostel.

Nach ausgedehnter Shoppingtour in unserem beloved Westside Market, für NY-Cheesecake und Applepie gabs noch einen kurzen Versuch meine Tigers in den Stores direkt vor unserer Haustür zu finden – der allerdings kläglich scheiterte – bevors dann zurück in unser Zimmer ging. Wie gewohnt ordentlich aufgeräumt und mit frischen Handtüchern.

 

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