Ob ich mich daran noch gewöhnen werde?!

Wer mich kennt und hier öfters mal reinschaut hat es vielleicht schon gemerkt.. Meine Stimmung neigt hier dazu öfters mal gewaltig zu schwanken und die grundsätzliche Entspanntheit, die ich daheim eigentlich habe ist hier öfters mal abgetaucht und macht leichten Ansätzen von Panik Platz.Und das nur um 1-2 Tage später wieder auf der Matte zu stehen und so zu tun als sei doch alles fein, und die ganze Aufregung nur ein netter Spaß gewesen.

Ehm ja. Naja also, ich werde besser – glaub ich.
Der Grund meiner gestrigen Panik war natürlich Geld. Irgendwie gibts grade Verwirrung mit meinem Sandwich Job, ich kann immer noch nicht sagen, ob ich und meine (naja noch nicht ganz ausgereiften) Fähigkeiten im sandwichen der Grund sind oder ein einfaches Missverständnis wegen meinem 2. Job. Jedenfalls hat mir mein Chef gestern verkündet, dass ich diese Woche keine Schichten habe – weil angeblich ne ruhige Woche.. Ehm naja vielleicht weil wegen langem Wochenende.. oder eben doch weil Mah ein bisschen unfähig ?? Naja auf jeden Fall war das Gespräch ziemlich seltsam und so richtig hab ich nicht verstanden warum ich für diese Woche raus bin, angeblich ist nächste Woche wieder back to normal. Nach dem Telefonat war ich allerdings doch erstmal ganz schön beunruhigt, weil Perth ist nun nicht grade die günstigste Stadt, und hier ohne Job 3-4 Wochen leben und Miete zahlen, würde meine Reise um so einige Zeit verkürzen was mir natürlich nicht wirklich in den Kram passt.

Ja ich weiß, dem ein oder anderen daheim schon… aber dann hätte ich ja nur Perth gesehen – also wirklich keine schöne Aussicht für mich.

Aber zurück zu meinem „besser werden“. Nur ca. eine Stunde nach dem Telefonat und einer dann blitzblanken Wohnung hatte ich meine Gedanken und Pläne soweit umgeordnet, dass es zwar immer noch nicht cool war, dass Subway son Mist macht, aber ich  mich zumindest mit der Alternative angefreundet hatte. Weil ein paar Wochen Strandurlaub sind ja nun auch nicht das schlechteste.. 😉

Weil ein freier Tag sowieso nicht mit Trübsalblasen und daheim sitzen vergehen darf, hab ich dann noch ein bisschen Bank Sachen erledigt und wollte dann eigentlich Richtung Strand (Thema Strandurlaub ;)) Auf dem Weg dahin kam aber glücklicherweise eine SMS von Sarah. Und so wurde Strand vertagt und stattdessen ein gemütliches Abendessen eingeplant – Social Contact ist ja immer besser wenn man grade so ein bisschen wirr ist.

Und so war es dann auch, ein bisschen bei Sarah ausgekotzt und einen leckeren Burger gegessen und schon sah die Welt viel besser aus.

Trotzdem, irgendwie war gestern nicht mein Tag, auf dem Heimweg hatte ich dann fast noch einen Crash mit meinem Fahrrad was mir einen aufgeschrammten Fuß und einen blauen Oberschenkel beschert hat.. Aber jeder Tag ist auch ma zu Ende und ein bisschen telefonieren mit Familie und Freunden war ein wunderbarer Abschluss für einen mäßigen Tag.

Heute Morgen dann klopfte Frau Entspanntheit in Form eines summenden Handys an – mit einer ziemlich feinen Entschuldigung wie ich zugeben muss. Mein anderer Arbeitgeber hat auf Nachfrage von Sarah meine Schichten nochmal verlegt, so dass ich jetzt statt der geplanten 28 Stunden unter der Woche, 8 Stunden an einem Sonntag (doppelter Lohn) und insgesamt 33 Stunden unter der Woche machen kann, das sind wenn ich richtig gerechnet habe ca. 900 Dollar in 4 Tagen plus 9% Superannuation.

Der Tag kann also losgehen.

Statt Strandbilder heute mal ein paar Citybilder, von der Stadt der vielen Gefühlslagen und unerwarteten Wendungen 😉

belltower
skyline
town hall

Achja, Thema Krabbeltiere:
Inzwischen hab ich eigenhändig schon ein paar mittelgroße Spinnen erledigt (alle glaub ungiftig) und gestern dann die erste Riesen Cockroach – sonst macht das ja immer NIels aber der war morgens beim Badputzen leider arbeiten. Naja wenigstens kam das Vieh nicht auf die Idee zu fliegen 😉

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