Sanddünen und ein Stück Deutschland

Wenn man zufällig schon in einem Touriort landet, kann man sich ja auch mal wie einer benehmen.. Was anderes bleibt einem hier eh nicht wirklich übrig.

Wir buchen also eine Tour. Sanddünen rote und weiße. Die Bilder sehen schon mal viel versprechend aus. Pünktlich um 2 werden wir mit einem Jeep abgeholt. Uhm. Mit dem fahren wir aber nicht über den Sand oder? Der sieht nicht so aus als könnte er das noch.. Hmm. Während der Fahrt bestätigt sich mein Argwohn.. Na hoffentlich kommen wir Heil zurück.

Erster Stopp. Unser Fahrer schmeißt uns an einem kleinen Weg raus ohne uns zu sagen was es hier gibt, laut Plan sollte es eigentlich ein kleines Fischerdorf sein. Ist es aber nicht. Erst will man uns zum Strauß-reiten überreden und dann können wir durch einen kleinen Bach zu einer roten Düne waten.
Eigentlich ganz hübsch.

Weiter geht’s zum ‚Fischerdorf‘ bestehend aus 2 Hütten von denen einen ein kleiner Kiosk ist und die andere eine Art Hängematten Schlafzimmer. Achja und einem dreckigen Strand mit 100ten Booten davor.. Und es stinkt. So richtig. Nicht schön, und was es hier nun eigentlich zu sehen gab? Ja das bleibt wohl das Geheimnis unseres stummen Tourguides.

Nächste Station sind die weißen Dünen. Leider fängt es auf dem Weg schon an zu regnen und bei einem Jeep ohne Fenster und einem Stoffdach.. Wird man da schon ziemlich nass. Naja.

Die Dünen sind wirklich beeindruckend und erinnern sehr an eine Wüste. Dort angekommen sollen wir erstmal Eintritt zahlen. Achja. Und dann fährt uns der Guide zu einer Quadstation. Wo man natürlich wieder Zahlen muss wenn man fahren will. Knapp 15 Euro für eine halbe Stunde selbst fahren oder 5 für hingefahren werden und Foto machen.

Blöd für unseren Tourguide, dass es keine 3 Minuten nachdem wir angekommen sind anfängt zu schütten und wir alle beschließen, dass weder selbst fahren noch Foto machen Sinn macht. Jaja sicher in 5 Minuten hört’s vielleicht auf..

Ein bisschen pissig gibt er dann nach und fährt uns zur letzten Station. Wieder eine rote Düne von der man mit einer Art Brett runterrutschen kann. Hm na im nassen Sand muss ich das auch nicht unbedingt. Aber hochklettern kann ich ja mal. Wenigstens hat’s aufgehört zu regnen.

Ja die Tour war also ein voller Erfolg….
Zum Tages Abschluss beschließen wir in das deutsche Brauhaus zu gehen. Vielleicht macht das ja die verregnete Tour wieder wet. Und so ganz ab und zu braucht man ein Stück Deutschland halt.

Uhm. Es war verdammt teuer. Aber auch verdammt lecker.

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