Und noch mal Meer, diesmal aber alleine und andere Richtung.

Budva immer eine Reise wert laut Reiseführer und Tine und allen und so.. Na dann schauen wir mal.

Kurvige Bergstrassen sind so am dritten Tag irgendwie schon fast normal und sind somit auch nicht mehr wirklich erwähnenswert. Wobei ich die Strasse nach Budva mag, da fährt man Kurve um Kurve und sieht Berg nach Berg und Kurve um Kurve und auf einmal kommt man durch eine besonders enge Kurve und hat freien Blick aufs Meer. Nicht nur so ein bisschen sondern rundrum (Bilder werden nachgeliefert..) Problem ist dann nur konzentriert weiterzufahren und da auch heil anzukommen.

Budva ist dann auf den ersten Blick wie jeder andere Küstenurlaubsort sonst wo. Aaaber es gibt ja noch die Altstadt. Winzige Gässchen mit lustigen Läden in denen man viel sehen kann aber niemals was kaufen würde.. und so ganz genau sollte man vielleicht auch nicht hinschauen sonst merkt man, dass es irgendwie immer das gleiche gibt.

Und was mich immer noch aufs Äußerste verwirrt: Ich finde Schuhe, Schmuck und Tücher echt super, und irgendwie bin ich mir sicher, dass die Montenegriner das ganz ähnlich sehen. Aber sonst braucht man echt nicht vie, uml mich davon zu überzeugen, dass ich ohne einen bestimmten Schuh, Schal oder ein neues Paar Ohrringe wirklich nicht weiterleben kann. Aber hier, ich weiß auch nicht, irgendwie fand ich mein Geld war in einer privaten Bootstour mit gutaussehendem Taxibootfahrer viel besser angelegt. Bin nun ich oder die Montenegrinerinnen komisch ?!

Nach 1,5 Stunden auf dem Wasser rumschippern und verschiedene Höhlen und Luxusresorts gezeigt und erklärt bekommen, war ich irgendwie ein bisschen rumreisenmüde, so dass Heimweg ziemlich gut klang.

Reisefreundin, die ja den ganzen Tag Bürositzen musste, hatte dann aber doch noch Lust auf einen Abendessen-Ausflug, der eigentlich im Stari Most – Restaurant, an irgendeinem Hang enden sollte. Ähm ja, vielleicht lässt es sich hier schon vermuten: Hang klingt nach Berg und natürlich auch nach Montenegrischer Straße im Berg und so. Diesmal mit extra Portion Spannung, weil wegen im Dunkeln zurück. Jah, also echte Todesangst sollte wohl jeder mal gehabt haben, aber ganz abgesehen davon Essen war sehr lecker (auch wenn wir das Stari Most spontan wieder verlassen haben, nicht ohne eine Empfehlung von dortigem Kellner einzuholen..), wir hatten auch mal wieder Kühe auf der Strasse und der verrauchte Sonnenuntergang war einfach nur Wow.

Achja: vielleicht eine kurze Erklärung zum rauchigen Sonnenuntergang und so. Podgorica liegt so ein bisschen eingekesselt in den Bergen (zumindest fühlt sich das für mich so an, wer das genauer wissen will muss wohl ne Karte fragen und nicht mich), in den Bergen und deren Bewachsung brennt es permanent, zwar nicht sehr aber doch an genug Stellen, so dass es in der Stadt immer zu rauchig riecht und je nach Tageszeit sehr dunstig ist, die Ausflüge zu der frischeren Luft in den Bergen oder am Meer sind also quasi lebensnotwendig für die Podgorizer (Podgoricaner – keine Ahnung..).

Dieser Beitrag wurde unter Montenegro abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Current ye@r *