Verbotene Städte und so

Ankunft in Beijing. hmm.. seltsam und ungewohnt, dass die meine Taschen nochmal checken nachdem ich durch die Passkontrolle bin und dann nochmal bevor ich in die Ubahn steige, aber okay sollen sie halt.

Und dann Hostelsuche. Ja also irgendwie ist citymaps2go doch nicht unfehlbar. ich hätte mir die Wegbeschreibung nochmal durchlesen sollen. Verflucht. Ich Lande in einer ziemlich runtergekommenen Gegend in der niemand englisch spricht und die Hunde mich nicht so gerne mögen. Und ja weit und breit kein Hostel, obwohl ich quasi auf dem Punkt in meiner Karte stehe.. Mhm. Irgendwo in meinen Mails hab ich die chinesische Adresse.. Oder sollte ich doch versuchen ein wifi zu finden?

Uhm erstmal Schuhe wechseln, in flipflops tun die Füße gleich nur noch halb so sehr weh. Ja da das mit dem wifi finden natürlich in dieser Gegend nicht klappt muss doch irgendwie die Adresse herhalten. Nachdem ich von ca 50 Leuten ignoriert wurde und ungefähr 10 mir immer wieder eine Richtung zeigten schaffe ich es nach 1,5 stunden umherirren zum Hostel. Danke citymaps, das hostel ist auf der anderen Seite der großen Straße!

Ja und irgendwie ist es nach meinem sehr gemütlichen Check Inn in Hongkong auch irgendwie viel zu groß und sowieso ein bisschen blöd… Nein der Peking Start ist nicht so richtig gelungen. Nachdem ich aber Yvonne eine Mit-50erin aufgegabelt habe und wir frische Dumplings auf der Straße hatten ist’s ein bisschen besser. Und wir beschließen die Verbotene Stadt zusammen zu machen.

Nachdem der wichtigste Tagespunkt (ausschlafen) erledigt war geht’s mit der Ubahn Richtung verbotener Stadt, wieder Taschen checken lassen, sich über die Chinesen wundern, die ihr eigenes Ubahnticketkontrollsystem nicht verstehen und schließlich mit tausenden anderen Menschen durch die verbotene Stadt drängen.

Hm ja.. Also entweder ich hab irgendwas verpasst (was ich mal grundsätzlich nicht ausschließen würde..) oder es lag am fehlenden Guide.. Oder aber die Stadt ist schlicht und ergreifend stinke langweilig…

Wieder zurück im Hostel hab ich noch eine ganz andere Mission, ein Skypefähiges Wifi finden, weil das hier im Hotel ist denkbar ungeeignet. Wäre mir ja normalerweise egal, aber da ich morgen ein Jobinterview habe sollte die Verbindung einigermaßen brauchbar sein. Ähnlich wie bei der Hostelsuche gestern ist wieder umherirren angesagt. Meine erste Anlaufstelle ist McDonalds. Wird aber dank Ermangelung einer Chinahandynummer wieder gestrichen. Jah ich könnte mir eine Sim besorgen.. Aber mein Handy ist leider locked und ach.. Ich geh weiter umherirren. Meine letzte Hoffnung das Hotel in Nachbarschaft meines Hostels..

Die Mädels an der Rezeption verstehen zwar glaub ich kein Wort von dem was ich ihnen von Jobinterviews erzähle, sagen aber ich kann bleiben. Das schon mal gut. Und kann ich auch morgen wieder kommen? Ja also da müssen sie ihren Chef fragen.. Ich nehm das mal als ja und hoffe der Chef hat morgen Mitleid mit mir.. Wenn nicht.. Ja naja.. Dann seh ich dann weiter 😉

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