Verrücktes Montenegro

Los geht’s Richtung nirgendwo zu Städten von denen ich niemals vorher gehört habe auf Straßen die irgendwas zwischen spannend und lebensgefährlich eingestuft werden können bei Temperaturen, die den Angstschweiß mit anderem Schweiß vermischen..  

Montenegro hat insgesamt so viele Einwohner wie Nürnberg.. oder Amsterdam… oder grade mal nur doppelt so viele wie Karlsruhe. Aber wer braucht bei Bergen und Meer denn auch viele Menschen? Wo ich sie doch eh nicht verstehen kann und sie mich auch nicht..

Und so fahren wir über nur halb befestigte und fast gar nicht gesicherte Bergstrassen, weichen Geisterfahrern aus, bekommen in mindestens 50 % Prozent der Restaurants in denen wir vorbeischauen Raritätensonderbehandlung und erfreuen uns an Randale-Kühen die auf der Strasse Mülleimer auseinander nehmen.

Touristen Attraktion Nummer 1 in Montenegro sind eindeutig die alten (teilweise verfallenen) Städte. Mal wunderschön gelöst wie in Budva – dafür aber fast schon unverschämt teuer… mal eher langweilig wie in Ulcinj, dafür aber mit fantastischem Blick aufs Meer. Oder mit Bergsteiger Bonus und Stolpergarantie in Bar. Oh und auch in Bar gab’s Sonderbehandlung.. aber eher die blöde Variante: 4 Euro für eine Flasche Wasser, wir sahen wohl sehr bedürftig aus….

Nach bergsteigen und so gabs dann Sonnenuntergang an der wunderschönen Copacabana (hach ich liebe die Strandnamen hier..)  die Stimmung am Meer mit Bergen im Rücken war wirklich beeindruckend…

Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Autofahren in Montenegro (und besonders mit der Nähe zu Albanien..) gleich noch mal so spannend, und mir ist inzwischen wirklich schleierhaft wieso ich Autofahren in Italien jemals kritisch fand.. Irgendwer hat uns auf dem bewachten Parkplatz auch eine Macke in den Leihwagen gefahren, wird wohl auch noch spannend.. und hoffentlich nicht allzu teuer.

Auf dem Hinweg zu unserem Strandappartment hatten wir noch überlegt ob es wohl eine Alternativroute geben könnte.. Ja also gibt’s. Aber bis auf die Esel die uns entgegengewandert kamen war das nicht so toll da zu fahren.. Aber naja überleben war das Ziel und das hat geklappt.

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