Was bisher geschah… 1

Ich sehe gerade mein letzter Eintrag war about getting drunk and sober again. Ja also ich bin definitiv nüchtern Grade… Aber von Anfang. Vangvieng ist nach der ‚Schliessung‘ Anfang des Jahres ein wirklich seltsamer aber doch irgendwie entspannter Ort. Nach einem Abend kennt man die Bars die noch offen haben und auch die dazu gehörigen Barkeeper. Achja.. So ein richtiger hängenbleib Ort eben.
Im Fat Monkey trifft man so wirklich jeden stereotyp an travellern:

Da ist der Typ der sich für nen Hippie hält und alles aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet und irgendwie losgelöst ist von allem.
Der Typ der einfach nur chillt und machmal aufwacht um zu merken, dass sein Drink schon wieder leer ist.
Der Backpacker der hier in der Bar arbeitet, weil ist ja so toll hier und was soll man auch sonst machen..
Die beiden Jungs die sich stundenlang umarmen sich ewige Freundschaft schwören und ja so was tolles und so haben sie ja noch nie erlebt.
Oh und natürlich lässt sich hier jeder einen Bart wachsen. Weil ist ja so gechillt.
Ja hier ist zwar party aber in einer extrem entspannten atmosphäre, Bier und Tuben. Das eigentliche leben interessiert keinen..

Und was mach ich eigentlich hier? Weiß ich auch nicht so genau.. Eigentlich bin ich ja zu alt für den Scheiß. Aber vielleicht doch ne Runde bierpong?!

Ja also nach Bierpong und Tigerwhiskey geht’s Lao like ziemlich früh zurück ins guesthouse weil länger als 12 ist hier nicht.

Am nächsten Tag Treff ich dann die Barleute zum Mittagessen und gemeinsamen Friends schauen und joa soviel mehr gibt’s hier nicht. Naja die ‚blaue Lagune‘ noch aber das war’s dann auch quasi.

Also nach 2 Nächten mit dem Bus weiter nach Vientiane. Im etwas größeren Minibus mit ein paar Locals und Mac und einem chicken. Ist balloonArtist nicht der beste Job überhaupt ?! Ich glaub das ist meine neue Berufung!

Mit Elsa meiner holländischen busbekanntsxhaft geht’s dann in Vientiane zur hostelsuche sie hat da irgendwo Freunde zum treffen. Joa also das Hostel ist billg und ok auf den ersten Blick. Wichtiger ist erstmal Kaffee und Essen, den Franzosen sei Dank gibt’s hier auch echten Latte. Und dabei beschließ ich dann meinen Laobesuch noch um den Süden zu erweitern.

Den Rest des Tages laufen wir dann durch Vientiane organisiern Flugtickets und die Weiterfahrt und sehen allerhand lustige Dinge wie Asia Aerobic am Mekong.

Total müde zurück im Zimmer liegt die Tüte mit meinem Reiseproviant irgendwie nicht mehr da wo ich sie gelassen hatte sondern so komisch halb unterm Bett?!
Uhm. Das kann nur eins bedeuten.. Ratten. Erzähl ich Elza davon oder lass ich sie lieber eine ruhige nacht haben? Ich beschließe den Mund zu halten und ihr einfach zu sagen dass das essen besser nicht auf dem Boden liegen soll.. Ja der plan wäre wohl aufgegangen wenn unser haariger Mitbewohner nicht zu ihr in die Dusche geklettert wäre. Als dann auch noch das Bett auseinander bricht ist es Zeit den Hotelmann zu wecken. Der ist aber so gar nicht erfreut.. Brabbelt eher ungehalten auf Lao und verfrachtet uns dann in ein anderes Zimmer. Ich bin so kaputt, dass ich trotzdem wie ein Stein schlafe..

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